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Sozialzentrum Dorflinde Zürich
  • Architekt
  • GfA, Zürich
  • Jahr
  • 2007-2010
  • Art
  • Umbau
  • Kosten
  • ueber 5 Mio
Die Zentrumsüberbauung Dorflinde liegt an der Ecke Schwamendinger-/Dörflstrasse in Zürich-Oerlikon. Die gesamte Anlage wurde aufgrund eines Wettbewerberfolges 1972-74 erbaut. Die Identität stiftende Wirkung der Anlage für die umliegenden Wohnquartiere ist gross. Zu der weitläufigen, von einem grossen Platz- und Grünraum umgebenen Anlage gehören ein Jugendwohnheim, ein Altersheim, ein Schulgebäude, ein Verwaltungsgebäude und ein Sockelbauwerk mit diversen Ladenlokalen und einer Turnhalle. Die vier Hauptbauten gruppieren sich um eine grosszügige Platzfolge auf Strassenniveau und eine kleinere Gartenanlage auf dem Sockelgeschoss. Seit der Erstellung wurden nur die nötigsten baulichen und betrieblichen Massnahmen ergriffen. Die Gebäudehüllen (Beton, Verputz und Anstrich) sowie die Flachdächer (Wasserdichtigkeit, Wärmedämmung) waren vor der Sanierung in einem schlechten Zustand. Die sanierungsbedürftige Anlage soll unter Berücksichtigung ihrer baukulturellen Bedeutung, einer Gesamtsanierung des Äusseren unterzogen werden. Dabei sollen einzelne betriebliche Anpassungen im Bereich der Läden und des Parkhauses die Gebrauchtauglichkeit der Gesamtanlage verbessern. Mit einer guten Dachdämmung, dem kompletten Auswechseln aller Fenster und einem einheitlichen zeitgemässen textilen Sonnenschutz sollen die Behaglichkeit erhöht und der Heizenergiebedarf deutlich gesenkt werden. Punktuelle bauliche und landschaftliche Massnahmen haben eine deutliche Aufwertung des Aussenraumes zur Folge. Mit der Gesamterneuerung von Parkhaus und unterirdischer Anlieferung werden auch die öffentlichen Bereiche der Untergeschosse in ihrer Wirkung freundlicher und attraktiver. Neben den Anforderungen an die Behindertengerechtigkeit, die Umwelthygiene und den Brandschutz (Parkhaus) erfolgt die Instandsetzung nach den Richtlinien und Standards der Immobilien-Bewirtschaftung und des Amtes für Hochbauten der Stadt Zürich. Fotos: Georg Aerni