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Hafenbetriebsgebäude Stampf Jona
  • Jahr
  • 2004-2005
  • Art
  • Neubau / Gewerbe
  • Kosten
  • 1 - 5 Mio
Bei einem Neubau des Sporthafens im Stampf drängte sich auf Grund eines verbesserten Angebotes, ein Betriebsgebäude auf, welches die verschiedenen Bedürfnisse sowohl des Betreibers als auch der Jachtbesitzer zu erfüllen vermag. Das Raumprogramm umfasste nebst dem bestehenden Surfbrettkeller, der zu einem Technikraum wurde, einen Aufenthaltsraum, Umkleideräume mit Duschen und WC, eine Werkstatt für kleinere Bootsreparaturen, sowie ein Büro mit Lager für Bootszubehör des Hafenmeisters. Materialien, welche für das Hafenbecken mit den Bootsstegen Verwendung finden, werden auch beim Gebäude eingesetzt. Dies sind zur Hauptsache Beton für tragende Gebäudeteile, sowie Holz für Leichtbauelemente und Fassadenschutz. Das Konzept sieht einen eingeschossigen Flachdachbau vor, welcher präzise am südlichen Ende des Terrainsprunges zwischen dem aufgeschütteten Parkplatz und der Hafenmole zu stehen kommt. Die Neuformulierung des Kopfes bietet zum Einen für die Öffentlichkeit auf dem Dach des Neubaus eine Aussichtsplattform, zum Anderen eine Infrastrukturnutzung der Bootsbesitzer. Die einfache Gesamtform des Gebäudes unterstreicht die, nur auf das absolut Notwendige, konzipierte Nutzung. Lediglich die funktionell durchgestaltete Fassade trägt der prominenten Lage Rechnung. Die vertikalen Lamellen vereinen Witterungsschutz, Sichtschutz und Geländer für die Aussichtsterrasse in einem Element. Das Gebäude selbst steht auf einer Fundamentplatte welche ihrerseits auf Holzpfählen ruht.