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Umbau Forschungslabor IBM Rüschlikon
  • Jahr
  • 2011-2012
  • Art
  • Umbau / Gewerbe
  • Kosten
  • 1 - 5 Mio
Die 1962 von den Architekten Häfeli, Moser, Steiger erstellte offene Campusanlage umfasste ursprünglich 4 Trakte, deren Zahl in der Zwischenzeit mit dem Neubau des Binnig & Rohrer Nanotechnology Centers nun im Jahr 2010 auf 10 gewachsen ist. Diese ursprünglichen 4 Trakte wurden in den letzten Jahrzehnten einigen Auffrischungsmassnahmen vor allem technischer Art unterzogen, blieben jedoch seit gut 20 Jahren ästhetisch unverändert. Im Receptionbereich wurde durch sanfte Eingriffe und dem Einsatz weniger, jedoch homogener und hochwertiger Materialien ein zeitgemässes Auftreten des Forschungsbetriebs beim ersten Kontakt der Besucher aus aller Welt sichergestellt. Hierfür wurde die bestehende Fassade eingeschlossen den Windfängen komplett entfernt und durch eine neue, filigrane Vollglaskonstruktion ersetzt, die keine vertikalen Profile mehr aufweist. Die bestehende Spritzputzdecke wurde rückgebaut und zugunsten einer glatten, homogenen, jedoch akustisch wirksamen Gipsdecke ersetzt. Grossflächige LED-Leuchten geben dem Raum weiches und angenehmes Licht. Der bestehende hochwertige und sehr langlebige Terrazzoboden wird erhalten, er erfuhr eine bauliche Sanierung. Alle groben Abriebflächen im Eingangsbereich wurden neu mit einem Glattstrich überzogen, so dass sich auch hier die bauliche Erscheinung beruhigt. Akzente werden neu durch die Materialisierung der Windfänge und des Receptiondesks gesetzt, die im Kontrast zur zurückhaltenden Materialität der übrigen Flächen in brünierter und von Hand geschliffener Baubronze realisiert wurden. Dringend modernisiert wurden die Zugangstüren, die neu als automatische einflüglige Schiebetüren einen zeitgemässen Zugang zum Gebäude schaffen.